Mittel und Wege für die Raucherentwöhnung

Guten Vorsätze zu fassen ist nicht schwer. Sich auch an sie zu halten, kostet da schon mehr Mühe. Sich das Rauchen entwöhnen, wegzukommen von Glimmstängel und Feuerzeug, rangiert nach wie vor ganz weit oben in der Hitliste der guten Vorsätze. Doch diese schwinden, wenn der erste Stress im Büro beginnt oder die Auseinandersetzung mit dem Partner ins Haus steht. Die Rauchentwöhnung droht zu scheitern, und weil es meist nicht bei einer Zigarette bleibt, sagt man sich oft „jetzt ist es ja auch egal“ und steckt kurz darauf die zweite an.

Methoden für eine dauerhafte Raucherentwöhnung gibt es viele. Von der Kräuterzigarette über Bücher bis hin zu Seminaren, in denen man lernen soll, ohne den Tabak auszukommen und seinen Stress auf andere Art und Weise zu kompensieren. Da wären zum einen Nikotinpflaster. Auf die Haut aufgeklebt, können sie, ganz unsichtbar für alle anderen, bei der Raucherentwöhnung helfen. Sie geben in bestimmten Abständen Nikotin an den Körper ab und sind in verschiedenen Stärken erhältlich. Eine ähnliche Wirkung haben Nikotinkaugummis, Nasenspray mit Nikotin oder Lutschtabletten.

Medikamente
Bücher
CDs & DVDs

Wer es nicht allein schafft, kann sich in Selbsthilfegruppen Unterstützung holen oder aber online mit anderen Entzugswilligen in Kontakt treten. Auch der Buchhandel hat viel Material auf den Markt gebracht, das schnelle und unkomplizierte Hilfe verspricht. Wer eine Rauchentwöhnung beginnt, sollte sich jedoch klar darüber sein, dass der Weg schwierig ist (insbesondere wenn man lange und viel geraucht hat) und sich nicht gleich durch einen Misserfolg vom Ziel abbringen lassen.

Laut Medizinern und Psychologen haben langfristig Therapie-Kombinationen von Medikamenten und einer Verhaltenstherapie die besten Aussichten auf Erfolg.

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